Emmanuelle Bonnet, Yvonne Rogers, Tabea Kind, Lucas Zibulski - Prérie(s) (2026) [Hi-Res]

Artist: Emmanuelle Bonnet, Yvonne Rogers, Tabea Kind, Lucas Zibulski
Title: Prérie(s)
Year Of Release: 2026
Label: iMusician | Mousse Records
Genre: Jazz
Quality: FLAC (tracks) / 24bit-96kHz FLAC (tracks)
Total Time: 44:12
Total Size: 225 / 826 MB
WebSite: Album Preview
Tracklist:Title: Prérie(s)
Year Of Release: 2026
Label: iMusician | Mousse Records
Genre: Jazz
Quality: FLAC (tracks) / 24bit-96kHz FLAC (tracks)
Total Time: 44:12
Total Size: 225 / 826 MB
WebSite: Album Preview
1. A-Line (Or Sometimes) (5:19)
2. Fame Is a Bee (4:40)
3. Glisse Pic (1:48)
4. Suite to Prélude (6:45)
5. Prérie (6:56)
6. Long Shorts (2:06)
7. New Piece of Yesterday (7:30)
8. Zanzare III (2:21)
9. Troubled Fruits (4:15)
10. Libellules (2:37)
Die Avantgarde sind die, die vorauseilen, die weiter sind als die große Masse. Emmanuelle Bonnet ist so weit voraus, dass ich sie aus den Augen verloren habe. Umgekehrt kann man aber eventuell auch sagen, dass die Avantgarde gelegentlich in die Gefahr gerät, den Rest der Menschheit aus den Augen zu verlieren.
Jedenfalls ist Prérie(s)“ mit den Kategorien von Musik nicht mehr zu erfassen.
In „A-Line“ sondert Bonnet müde Leidensschreie zu Piano-Anschlägen ab. Dazu kommt irgendwann ein jazziger Kontrabass. In „Fame is a Bee“ jault sie. Einzelne Instrumente plätschern dazu. „Gliss Pic“ besteht aus hektischem Gezirpe und spitzen Schreie. „Suite to Prélude“ lässt atonales Geschrei zu Tönen erklingen, die über die Instrumente purzeln.
Und dann, welch Überraschung! Bevor sich „Long Shorts“ völlig mit Sprachfetzen begnügt, liefert der Titelsong zumindest stellenweise fast so was wie ein erkennbares Piano-Spiel mit Bass-Begleitung. „New Day of Yesterday“ könnte der lange Seufzer einer Sterbenden in Agonie sein. „Zanzare III“ könnte auf dem Studio-Album von Ummaguma stehen, das Roger Waters rückblickend einmal als völligen Unsinn bezeichnet hat.
Vor dem finalen Ausfall sind in „Troubled Fruits“ plötzlich erkennbare Worte zwischen Gesang und Sprache zu finden. Dazu stolpern Instrumente über die Bühne.
In Guantanamo wurden angeblich CDs zur Folter eingesetzt, ...
Emanuelle Bonnet (Voc)
Yvonne Rogers (Piano)
Tabea Kind (Kontrabass)
Lucas Zibulski (Dr)
Jedenfalls ist Prérie(s)“ mit den Kategorien von Musik nicht mehr zu erfassen.
In „A-Line“ sondert Bonnet müde Leidensschreie zu Piano-Anschlägen ab. Dazu kommt irgendwann ein jazziger Kontrabass. In „Fame is a Bee“ jault sie. Einzelne Instrumente plätschern dazu. „Gliss Pic“ besteht aus hektischem Gezirpe und spitzen Schreie. „Suite to Prélude“ lässt atonales Geschrei zu Tönen erklingen, die über die Instrumente purzeln.
Und dann, welch Überraschung! Bevor sich „Long Shorts“ völlig mit Sprachfetzen begnügt, liefert der Titelsong zumindest stellenweise fast so was wie ein erkennbares Piano-Spiel mit Bass-Begleitung. „New Day of Yesterday“ könnte der lange Seufzer einer Sterbenden in Agonie sein. „Zanzare III“ könnte auf dem Studio-Album von Ummaguma stehen, das Roger Waters rückblickend einmal als völligen Unsinn bezeichnet hat.
Vor dem finalen Ausfall sind in „Troubled Fruits“ plötzlich erkennbare Worte zwischen Gesang und Sprache zu finden. Dazu stolpern Instrumente über die Bühne.
In Guantanamo wurden angeblich CDs zur Folter eingesetzt, ...
Emanuelle Bonnet (Voc)
Yvonne Rogers (Piano)
Tabea Kind (Kontrabass)
Lucas Zibulski (Dr)